Hafen Zwenkau, Deutschland

Referenzen | Wasserbau

Maßnahmen zur Hochwasserentlastung Gemeinde Denzlingen / Deutschland
Entlastungskanal DN 1800 PEHD
Entlastungskanal DN 1800 PEHD
PROJEKTBESCHREIBUNG
Resultierend aus der Überrechnung des Regenwassernetzes von Denzlingen unter Einbeziehung der Vorfluter werden verschiedene Maßnahmen zur Sicher­stellung eines ausreichenden Hochwas­serschutzes in Denzlingen erforderlich.

Die Hauptmaßnahme stellt ein ca. 1,3 km langer Hochwasserentlastungskanal dar, der parallel zur Glotter verläuft. Zusätzlich wurden zwei Hochwasserrückhaltebecken geplant, zwei innerörtliche Brücken­bauwerke umgebaut sowie der ca. 800 m lange Kähnergraben mit erweitertem Querschnitt naturnah ausgebaut. Am Abzweig Glotter / Lossele wird für die Glotter ein Entlastungsbauwerk geplant, welches im Hochwasserfall die nach Denzlingen fliessende Wassermenge begrenzt.

Um die Glotter und das Hochwasserrück­haltebecken von groben Schmutzstoffen freizuhalten, wurden im Rahmen des Projekts 3 Mischwasserbecken mit automatisch reinigenden Rechen­systemen ausgerüstet.
PROJEKTKOMPONENTEN UND
TECHNISCHE DATEN
  • ca. 1,3 km Entlastungskanal DN 1200 - DN 2000
  • ca. 8.000 m³ Hochwasserrück­haltebecken in Erdbauweise (2 Becken)
  • ca. 800 m naturnaher Ausbau des Kähnergrabens
  • 2 Brückenerneuerungen (Glotter)
  • 1 Entlastungsbauwerk am Abzweig Glotter/Lossele (Qmax = 60 m³/s)
  • 3 Rechensysteme mit automatischer Reinigung für vorhandene Überlaufbecken

KURZBESCHREIBUNG
Planung von Hochwasserschutz­maßnahmen für die Gemeinde Denzlingen
AUFTRAGGEBER
Gemeinde Denzlingen
FINANZIERER
Gemeinde Denzlingen
DIENSTLEISTUNGEN
  • Hydrologische Untersuchungen
  • Hydraulische Berechnungen
  • Vor- und Entwurfsplanung
  • Vorbereitung und Begleitung des Planfeststellungsverfahrens
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung
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