Hafen Zwenkau, Deutschland

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Böschungssicherungsmaßnahmen am Karl-Heine-Kanal in Leipzig / Deutschland
Böschungssicherungsmaßnahmen
Böschungssicherungsmaßnahmen
PROJEKTBESCHREIBUNG
Der Ende des 19. Jh. fertig gestellte Karl-Heine-Kanal bietet heute und vor allem zukünftig in Verbindung mit dem Lindenauer Hafen und dem Elster-Saale-Kanal vielfältige gewässer­touristische Möglichkeiten. Bereits jetzt sind die Böschungen in der Wasser­wechselzone durch Wellenschlag und boden­mechanische Zerstörungen stark beeinträchtigt. Neben der boots­touristischen Nutzung soll der Karl-Heine-Kanal auch stadtökologisch seiner Funktion als Lebensraum und Biotopverbundslinie nachkommen.

Funktion: Grundlage der Planung ist die zu berücksichtigende Boots­bemes­sungsklasse und die erlaubte Höchst­geschwindigkeit von 5 km/h. Weitere funktionelle Anforderungen bestehen in der Böschungsstabilisierung durch Beseitigung der Schadstellen in der Wasserwechselzone, der geregelten Abführung des Oberflächenabflusses und der partiellen Einschränkung der Betretung.

Gestaltung: Die innerstädtische Lage und die vielfältigen Nutzungsansprüche (Boote, Angler, Spaziergänger, Rad­fahrer, sportliche Aktivitäten) stellen hohe Ansprüche an die Erlebbarkeit des Gewässers.

Ökologie: Die Bauweisen berücksichtigen unter Präferenz ihrer technisch-funktionellen Eignung auch ökologische Zielstellungen und werden möglichst mit lebenden Baustoffen kombiniert.
PROJEKTKOMPONENTEN UND
TECHNISCHE DATEN
  • Länge des zu sanierenden Abschnittes: 2,6 km
  • Gewicht Kammerdeckwerk: 400 -500 kg/m²
  • Vegetationsträger: vorkultivierte Matten und Walzen

KURZBESCHREIBUNG
Planung von Böschungs­sicherungs­maßnahmen am Karl-Heine-Kanal in Leipzig
AUFTRAGGEBER
Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
FINANZIERER
Stadt Leipzig
DIENSTLEISTUNGEN
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirken bei der Vergabe
  • Bauoberleitung
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Schadensdokumentation
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