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Referenzen - Wasserbau

Schleusenanlage Rothensee / Deutschland
Schleusenanlage Rothensee
Schleusenanlage Rothensee
PROJEKTBESCHREIBUNG
Im Rahmen des Projektes Nr. 17 der "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit" sollte eine wasserstandsunabhängige Elbquerung am Wasserstraßenkreuz Magdeburg für den Ausbau der Wasser­straßen-West-Ost-Verbindung von Hannover nach Berlin realisiert werden.

Die westlich der Elbe gelegene Schleusenanlage Rothensee ist als Sparschleuse mit 3 Sparbecken konzipiert und ermöglicht Motorgüterschiffen mit 110,0 m Länge bzw. Schubverbänden mit bis zu 185,0 m Länge, 11,4 m Breite und 2,8 m Ladetiefgang die Überwindung eines Höhenunterschiedes von 10,25 m bis 18,56 m vom Mittellandkanal zur Elbe. Der Kanalwasserspiegel liegt rd. 14 m über dem bestehenden Gelände. Im oberen Vorhafen wird der Kanal mit einer 60 cm dicken Tondichtung ausgekleidet. Der Kolkschutz erfolgt durch Stein­schüttung auf Filtervlies. Die Schleuse ist flach gegründet. Die Schleuse erhält im Oberhaupt ein Zugsegmenttor, im Unterhaupt ein Stemmtor. Alle Verschlüs­se werden mit ölhydraulischen Antrieben betrieben. Die Schleusenanlage enthält außerdem ein Pumpwerk zur Förderung von Wasser aus der Elbe in den Mittellandkanal.
PROJEKTKOMPONENTEN UND
TECHNISCHE DATEN
  • Schleusenabmessungen:
    1 Kammer, 190 m lang, 12,50 m breit
  • Verbaute Mengen:
    170.000 m³ Stahlbeton
    15.300 t Betonstahl
  • Bodenbewegung: 2.800.000 m³
Das Objekt umfasst die folgenden Gewerke:
  • Erdarbeiten
  • Stahlbetonbau
  • Stahlwasserbau
  • Hydraulische Maschinen
  • Leittechnik
  • Energieversorgung
  • Innere und äußere Erschließung
  • Innenausbau

KURZBESCHREIBUNG
Planung und Ausschreibung der Sparschleuse Rothensee
AUFTRAGGEBER
Wasserstraßenneubauamt Magdeburg
FINANZIERER
Bundeshaushalt
DIENSTLEISTUNGEN
  • Objektplanung für Ingenieur­bauwerke und Verkehrsanlagen
  • Tragwerksplanung
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirkung bei der Vergabe
  • Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung
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